DIE RAUHNÄCHTE HABEN BEGONNEN…DAS TOR ZUR ZWISCHENWELT IST OFFEN

JeanneSousan  Rauhnächte   DIE RAUHNÄCHTE HABEN BEGONNEN…DAS TOR ZUR ZWISCHENWELT IST OFFEN

DIE RAUHNÄCHTE HABEN BEGONNEN…DAS TOR ZUR ZWISCHENWELT IST OFFEN

Die Rauhnächte – ein lieb-gewonnenes Ritual, das ich seit langer Zeit für mich ‚zelebriere‘. Anfangs ganz intuitiv und ohne zu wissen, dass diese Phase der Rück- und Vorschau, des Ordnens und der Bewusst-Werdung irgendwo fest geschrieben ist. Es hat sich immer richtig angefühlt und ist mir unverzichtbar geworden. Und so toleriert mein Umfeld schon lange, dass ich mich in der Zeit vom Julfest, der Wintersonnenwende am 21ten Dezember bis Heilige-Drei-Könige zurück ziehe.

Es ist eine Dimension ohne Raum und Zeit, herbeigesehnt wie eine Zuflucht, in der ich endlich langsamer gehen darf, ohne ständig ängstlich über die Schulter zu schauen, ob mich gleich irgendetwas überrollt. … … Hinein-Tauchen in einen beruhigenden Fluß …um sich  mit geschlossenen Augen treiben lassen. … … … Alle Wirrnisse ziehen vorbei, die grellen Blitze der Neuronen-Stürme im Kopf werden zu buntem Feuerwerk, selbst die Synapsen feuern ihre Impulse weniger aufgeregt. … … Loslassen dürfen, Atmen können.
Wenn endlich Alles losgelöst, aufgelöst und entwirrt ist, kann man neu verknüpfen. Nichts passiert jetzt zufällig und Träume in dieser Zeit sind Botschaften.

Daher sollte man gut vorbereitet sein : das Haus geputzt, die Betten frisch bezogen und Wichtiges abgeschlossen haben. Der inneren Neuordnung die äußere voraus gehen lassen und ihr eine Umgebung bereiten, in der sie sich entfalten kann. Mein Julkranz hängt draußen von der Decke und schaukelt im Winterwind, dahinter sieht man den Abendstern am Firmament.

Die Weihnachtsnacht – die Tore zur Zwischenwelt gehen auf… die Tiere können sprechen – Alles ist möglich!
Für liebe Menschen Kerzen anzünden… der Segen fürs neue Jahr. Was man loswerden will auf Zettel schreiben und draußen verbrennen… damit die Asche es davon trägt. Das ’13 Wünsche‘ – Ritual :: auf Lorbeerblätter geschrieben wird jeden Abend ein Wunsch verbrannt und ans Universum übergeben. Um den letzten, der dann übrig bleibt muss man sich selber kümmern – eine gute Abmachung denke ich.